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Das Niveau der Gas- und Ölpreise hat das Heizen fast unbezahlbar teuer
gemacht. Rund 40 Prozent der Nebenkosten entfallen derzeit auf das
Heizen. Genauer: Im letzten Winter ist das Beheizen einer
90-Quadratmeter-Wohnung um bis zu 300 Euro teurer geworden, fand der
Deutsche Mieterbund heraus. Bleiben jetzt nur noch zwei Alternativen?
Frieren oder nur noch fürs Heizen zu arbeiten?
Sie können Ihr
Haus aber auch energetisch Sanieren und so auf Neubaustandard bringen.
Eine rechtzeitige Sanierung bringt auch Vorteile beim Energiepass, der
nach Umsetzung von EU-Recht ab Juli 2008 bei Vermietung oder Verkauf
von Gebäuden verpflichtend eingeführt wird. Energetisches Nachrüsten
steigert die wirtschaftliche Attraktivität von Gebäuden; künftig kann
der Eigentümer mit den konkreten Energieverbrauchsdaten werben.
Die Lösung ist unser Konzept.
Vom
Energiepass bis zur vollständigen Gebäudesanierung (Dach,
Vollwärmeschutz, Heizung, etc.) bieten wir Ihnen insgesamt 3
Leistungsbausteine aus denen Sie je nach erforderlichen Maßnahmen
wählen können.
Heizen und warmes Wasser - diese Selbstverständlichkeiten unseres Alltags schlucken eine
Menge Energie. Rund 40 Prozent der Endenergie verwenden wir für
Raumwärme und Warmwasseraufbereitung in den Gebäuden. Beim
Energieverbrauch entsteht aber auch Kohlendioxid (CO2). Insgesamt 113
Millionen Tonnen kommen jährlich allein durch die 19 Millionen Wohn-
und Bürogebäude, Schulen, Krankenhäuser und Ämter in Deutschland
zusammen.
Durch
Modernisierung etwa der Heizungsanlage, Erneuerung der Fenster,
Wärmedämmung von Außenwänden, Kellerdecken und Dächern läßt
sich Energie einsparen. Hinzu kommen niedrigere Nebenkosten und weniger
Klimagifte. In vielen Fällen liefert dabei die Wärmedämmung den
höchsten Teilbetrag: Schon die Dämmung der Hüllfläche kann den
Energiebedarf um ein Drittel bis zur Hälfte senken.
Bislang
wurde - so die Deutsche Energieagentur (DENA) - von den möglichen
energetischen Einsparpotenzialen bei Sanierungen durchschnittlich nur
rund ein Drittel genutzt. Um dies zu ändern, hat die Bundesregierung
bei der KfW-Förderbank mit Haushaltsmitteln drei Programme aufgesetzt:
Allein im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms stehen von 2006 bis 2009 rund vier Milliarden Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Im integrierten Energie- und Klimaprogramm (IEKP) vom Dezember 2007 hat die Bundesregierung festgeschrieben, das Programm bis 2011 fortzusetzen.
Bestehende Gebäude brauchen etwa dreimal soviel Energie wie Neubauten. Wer saniert, senkt den Energiebedarf bis zu 50 Prozent. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm hilft über Kredite und Zuschüsse, die oft hohen Investitionen zu realisieren und rentabel zu machen.
Das
Programm wurde 2001 aufgelegt und fünf Jahre später vereinfacht und
verbessert. Seit 2007 gelten nochmals günstigere Bedingungen: Zinssätze
können verbilligt werden, und es gibt Tilgungszuschüsse. Darüber hinaus
bekommen Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und
Eigentumswohnungen jetzt direkte Zuschüsse.
Innerhalb
nur eines Jahres sind rund 400.000 Wohnungen saniert worden. Zusätzlich
wurden etwa 100.000 Wohnungen in besonders energiesparender Bauweise
errichtet. Seit Januar 2007 wird zusätzlich die energetische Sanierung von Schulen,
Turnhallen, Kindertagesstättenund Gebäuden von gemeinnützigen
Vereinenverstärkt gefördert.Die Förderung erfolgt im Rahmen der
KfW-Programme "Kommunalkredit" und "Sozial Investieren". Dafür stellt
die Bundesregierung bis 2009 jährlich 200 Millionen Euro zur
Zinsverbilligung von Krediten zur Verfügung. Das integrierte Energie-
und Klimaprogramm vom Dezember 2007 enthält als zusätzliche
MaßnahmedenInvestitionspakt "Bund - Länder - Kommunen".
Erunterstützt mit 600 Millionen Euro finanzschwache Gemeinden bei der
Energie-Sanierung insbesondere von Schulen, Kindergärten und
Jugendeinrichtungen.
Maßnahmen
in dieser Größenordnung machen sich auch auf dem Arbeitsmarkt
bemerkbar: 220.000 Arbeitsplätze werden jährlichvor allem in der
mittelständischen Bauwirtschaft und im Handwerk in Deutschland
gesichert beziehungsweise neu geschaffen werden.
Mit der energetischen Gebäudesanierung könnten die Deutschen bis zum Jahre 2020 insgesamt mindestens 50 Milliarden Euro Heizkosten sparen. Das kann bis zu 500 Euro im Jahr pro Haushalt ausmachen. So zahlen sich auch größere Investitionen, beispielsweise in eine moderne Heizungsanlage, neue Fenster oder umfassende Dämmmaßnahmen schon in wenigen Jahren aus.
Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm fördert Maßnahmen zur Energieeinsparung und zurCO2-Minderungbei Wohngebäuden. Förderfähig sind Investitionskosten, die durch die energetischen Maßnahmen bedingt sind. Dazu gehören Beratungs- und Planungskosten sowie Ausgaben für notwendige Nebenarbeiten. Eine Kombination von Kredit und Zuschuss ist nicht möglich. Der Darlehenhöchstbetrag ist pro Wohneinheit auf 50.000 Euro begrenzt. Im integrierten Energie- und Klimaprogramm vom Dezember 2007 hat die Bundesregierung festgelegt, auch die Baubegleitung bei Sanierungsmaßnahmen zusätzlich zu fördern: Bezuschusst werden seitdem Energieberatung und Baubegleitung in Höhe von 50 Prozent der Kosten, je Wohneinheit maximal 1.000 Euro. Voraussetzung ist, dass die Sanierungsmaßnahme durch das CO2-Gebäudesanierungsprogramm gefördert wird.
Die Kreditvariante steht allen Investoren offen. Die Zuschussvariante gilt für Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen. Anträge für die Kommunalkredite können gemeinnützige Organisationen, Kommunen und kommunale Zweckverbände stellen.In den neuen Bundesländern kann der gewährte Kredit sogar 100 Prozent der gesamten Investitionssumme ausmachen.